Damit ein Missgeschick nicht zum Ruin führt

Ein Unglück ist im Alltag schnell geschehen. Oft reicht eine Sekunde der Unachtsamkeit, schon fliegt das Laptop eines Freundes auf den Boden, ein Ball in die Scheibe oder der teure Teppich der Schwiegermutter ist ruiniert. Das kann für Sie teure Folgen haben, wenn Sie nicht ausreichend versichert sind oder wenn Ihre private Haftpflichtversicherung die Zahlung verweigert. Denn nach dem Gesetz müssen Sie alle Schäden, die Sie anderen zufügen, aus Ihrem privaten Vermögen in unbegrenzter Höhe ersetzen – das kann insbesondere bei Personenschäden schnell in die Millionen gehen. Als erfahrener Partner an Ihrer Seite übernehmen wir die Kommunikation mit Ihrem Versicherer und helfen Ihnen dabei, berechtigte Ansprüche gegen Ihre Versicherung professionell durchzusetzen.

Darum kümmern wir uns für Sie, zum Beispiel:

  • Fristgerechte Schadensmeldung
  • Korrekte Formulierung des Leistungsantrags
  • Prüfung Ihrer Versicherungskonditionen
  • Kalkulation Ihrer Erstattungsansprüche
  • Korrespondenz mit der Versicherung
  • Hilfe bei Gutachten & Wertermittlung
  • Durchsetzung Ihrer Ansprüche
  • Prozesshilfe gegen Ihre Versicherung
  • Bewertung von Klage-Erfolgsaussichten

 

Jetzt heißt es schnell und richtig handeln!

Bei einem Haftpflichtschaden sollten Sie umgehend aktiv werden. Wichtig ist dabei nicht nur, dass Sie schnell handeln, sondern auch richtig. Gerne unterstützen wir Sie dabei. Nehmen Sie hierzu einfach Kontakt – zum Beispiel auch per Online-Formular – mit uns auf. Die telefonische Erstberatung bzw. der Erstkontakt über dieses Onlineformular ist kostenlos und unverbindlich für Sie.

Bevor Sie das Formular abschicken, möchten wir Sie bitten, unsere Informationen
zum Thema Datenschutz
genauestens zu lesen und uns dies zu bestätigen.

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Ihr gutes Recht: Sieben Fragen – sieben Antworten

Was ist im Schadensfall zu beachten?

Als Versicherungsnehmer haben Sie eine sogenannte Anzeigepflicht, welche besagt, dass der Schaden umgehend, jedoch spätestens binnen einer Woche, zu melden ist. Bei der Schadensmeldung sollten Sie sich möglichst präzise, sachlich und objektiv ausdrücken und alle relevanten Details angeben. Besonders wichtig ist es, wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Tatsachen sollten weder verschönt noch weggelassen werden.

Bevor Ihre Versicherung geprüft hat, ob tatsächlich eine Schadensersatzpflicht besteht, sollten Sie keine Schuldzugeständnisse machen und keine Zahlungen von Schadensersatz leisten. Denn sollte die Versicherung nach Prüfung feststellen, dass der Schaden nicht durch diese zu regulieren ist, wird Ihnen Ihr vorab gezahlter Schadensersatz nicht erstattet.

Sollte von Ihrer Versicherung über einen längeren Zeitraum keine Rückmeldung zum angezeigten Schaden erfolgen, sollten Sie diese schriftlich auffordern, Ihren Fall zeitnah zu bearbeiten. Eine Fristsetzung von zwei bis drei Wochen ist hier angebracht. Ihr Schreiben sollte immer mit Nachweis an die Versicherung übersandt werden, zum Beispiel durch den Versand als Einschreiben.

Wer ist über die private Haftpflichtversicherung mitversichert?

Eine private Haftpflichtversicherung muss pro Haushalt nur einmal abgeschlossen werden, sofern die Versicherung über die (Ehe-)Partner bzw. eingetragene Lebenspartner und Kinder des Versicherungsnehmers in Kenntnis gesetzt wird. Dies gilt ebenso bei einer sogenannten häuslichen Gemeinschaft.

Kinder sind in der Regel bis zum Abschluss der ersten Berufsausbildung oder des ersten Studiums über die Haftpflichtversicherung der Eltern mitversichert, solange sie nicht während der Schul- oder Studienzeit heiraten. Zu beachten ist dabei, dass bei einer Familienversicherung gegenseitig zugefügte Schäden nicht durch die private Haftpflichtversicherung reguliert werden. Verschüttet ein mitversichertes Kind beispielsweise versehentlich Limonade über das Laptop seiner Eltern, ist der dadurch entstandene Schaden nicht von der Versicherung abgedeckt.  

In welchen Fällen zahlen private Haftpflichtversicherungen nicht?

Ganz allgemein kann gesagt werden, dass private Haftpflichtversicherungen für Personen- Sach- und Vermögensschäden aufkommen, die der Versicherte verursacht hat. Bei der Berechnung des Schadens orientieren sich Haftpflichtversicherungen am Zeitwert und nicht am Neuwert des Gegenstandes. Dies bedeutet, dass die Versicherung bei Schäden an Gegenständen maximal den Betrag des Wertes zum Schadenszeitpunkt erstattet.

Die Versicherungen schließen hingegen Leistungen bei vorsätzlich verursachten Schäden, Schäden, die durch strafrechtliches Vergehen entstanden sind, Geldstrafen und Schäden durch Vertragsverletzungen, selbst zugefügte Schäden sowie Schäden, welche auf der Arbeit entstanden sind, in der Regel aus. Zudem sind sogenannte Gefälligkeitsschäden (zum Beispiel Freunden beim Umzug helfen und dabei eine Vase fallen lassen) in der Regel ebenfalls nicht versichert.

Mietschäden an gemieteten oder geliehenen Gegenständen sind oftmals ebenfalls nicht mitversichert, was sich jedoch durch die Erweiterung des Versicherungsvertrags und die Zahlung einer entsprechend höheren Versicherungsprämie einschließen lässt.

Gibt es einen Haftungsausschluss bei Schäden durch Kleinkinder?

Das Gesetz besagt, dass Kinder bis zu einem Alter von sieben Jahren nicht haften, wenn sie einen Schaden verursachen – im Straßenverkehr gilt dies sogar bis zum zehnten Lebensjahr. Das bedeutet, dass die private Haftpflichtversicherung der Eltern, über die das Kind mitversichert ist, den Schaden nicht reguliert und der Versicherte somit die Kosten selbst tragen muss. Insbesondere bei Unfällen im Straßenverkehr kann die Schadenssumme schnell in die Millionen gehen.

Obwohl Kleinkinder für Schäden nicht haftbar sind, kann die Versicherung zur Regulierung des Schadenfalls verpflichtet werden, wenn die Eltern nachweisen können, dass sie ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind. Dann ist nicht das Kind für den Schaden verantwortlich, sondern die Eltern. Hier ist jedoch davon auszugehen, dass eine genaue Prüfung durch die Versicherung vorgenommen wird, ob tatsächlich die Aufsichtspflicht verletzt wurde.

Es besteht zudem in der Regel die Möglichkeit, eine Zusatzklausel in den Versicherungs­vertrag aufzunehmen, welche vor einem Haftungsausschluss bei Kleinkindern schützt. Das ist angesichts einer geringen finanziellen Mehraufwendung zu empfehlen.

Was passiert eigentlich, wenn ich jetzt die Service-Nummer anrufe?

Zunächst erhalten Sie telefonisch eine kostenlose Erstberatung von einem unserer Anwälte. Hierbei versuchen wir Ihnen – auf Basis der vorliegenden Informationen – eine erste Einschätzung der Situation zu liefern und machen Ihnen Vorschläge für die weitere Vorgehensweise. Diese Erstberatung ist nicht nur kostenlos, sondern auch unverbindlich für Sie.
In der Regel findet danach ein persönliches Gespräch bei uns in der Kanzlei statt, bei dem Sie alle Unterlagen mitbringen und uns im Idealfall das Mandat übertragen.

Wenn ich mich jetzt bei Ihnen melde, muss ich Sie dann auch beauftragen?

Kurze, knappe Antwort: Nein! Auch eine anwaltliche Betreuung ist Vertrauenssache. Sollte Ihnen also nach unserem unverbindlichen Erstgespräch irgendetwas missfallen, so dass Sie lieber einen anderen oder gar keinen Anwalt mit Ihrer Sache betrauen möchten, dann können Sie das problemlos und ohne damit verbundene Kosten tun. Die Sache ist für beide Seiten erst verbindlich, wenn Sie uns offiziell das Mandat erteilen. Das heißt: Sie gehen mit Ihrem Anruf oder Ihrer Mail kein Risiko ein.

Wer ist eigentlich die Kanzlei Wagner Pauls Kalb?

Wagner Pauls Kalb ist eine auf Versicherungsrecht spezialisierte Kanzlei im Herzen von Düsseldorf mit umfassenden Erfahrungen im juristischen Umgang mit Versicherungen und deren Leistungen – speziell auch im Bereich der privaten Haftpflichtversicherung. Insofern können Sie auf das Know-how und die Kompetenz erfahrener Fachanwälte vertrauen, die es seit vielen Jahren verstehen, die Interessen ihrer Mandanten erfolgreich zu vertreten.

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